Capybara-Babys erkunden das Außengehege

20.01.2020
Der Capybara-Nachwuchs ist bereits sehr aktiv auf der Südamerika-Wiese (Bild: Wolf Malkusch)

Nachwuchs bei den Wasserschweinen (Capybaras)

Einen Tag vor Nashornbaby Willi gab es auch in einem anderen Teil des Zoos Nachwuchs: Zwei Capybara-Babys, die größten Nagetiere der Welt, tapsen seitdem über die Südamerika-Wiese. Am 7. Januar brachte Wasserschwein-Dame Daniela zwei Capybaras zur Welt. Papa Herr von Bödefeld (so heißt er wirklich) konnte seinen Nachwuchs durch die Gitterstäbe begrüßen.

Bereits kurz darauf tappten die Kleinen mit ihren Eltern das erste Mal durch das Außengehege des Zoos. Sie seien sehr aktiv, so der Zoo, und haben auf der Südamerika-Wiese bereits einige ihrer Mitbewohner kennengelernt: Flachlandtapir Fahéj, deren Partner Alex und die großen Ameisenbären begrüßten den Nachwuchs. Auch die Mähnenwölfe im benachbarten Gehege lernten die Jungtiere schon kennen, bewacht von ihrer Mutter.

Capybaras sind keine Schweine sondern vegetarische Nager (Bild: Wolf Malkusch)

Auch wenn Capybaras hier in Deutschland unter dem Namen „Wasserschweine“ bekannt sind, sind sie nicht im Entferntesten mit den Schweinen verwandt. Mit ihren 130 Zentimetern sind sie die größten Nagetiere der Welt und zudem außerordentlich gute Schwimmer. Im Gegensatz zu Schweinen sind Capybaras reine Vegetarier.

Wenn das Wetter mitspielt, grasen die Jungtiere mit ihren Eltern von nun an regelmäßig auf der Außenanlage. Wenn es draußen nass-kalt ist, bleiben die Tiere aber lieber im Stall.

 

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