Aktuelles aus dem Zoo

24.03.2021

Spontaner Darmverschluss:
Untersuchungsergebnisse zum Tod von Nashorn-Jungtier Willi

Dem Zoo Dortmund liegen nun die vorläufigen Ergebnisse der pathologischen Untersuchung von Nashorn-Jungtier Willi vor. Willi war überraschend am Nachmittag des 22. März an kolikartigen Bauchschmerzen erkrankt, in deren Verlauf sich sehr schnell eine lebensbedrohliche Situation einstellte.

Im Lauf der späten Nacht zeichnete sich ab, dass das junge Breitmaulnashorn den Kampf um sein Leben verlieren würde – trotz zehnstündiger intensiver tiermedizinischer Behandlung durch die beiden Zootierärztinnen, Dr. Christine Osmann und Johanna Steinecker-Quast. Daher entschlossen die Zootierärztinnen gemeinsam mit dem zuständigen Tierpfleger-Team, das junge Breitmaulnashorn von seinen Schmerzen zu erlösen und Willi einzuschläfern.


23.03.2021

Große Trauer im Zoo Dortmund:
Nashorn-Nachwuchs Willi gestorben

Er wurde nur gut ein Jahr alt: Im Zoo Dortmund ist in der Nacht zu Dienstag Nashorn-Nachwuchs „Willi“ gestorben. Das Breitmaulnashorn musste gegen 2 Uhr von der Zoo-Tierärztin eingeschläfert werden, nachdem es am Nachmittag kolikartige Bauchschmerzen bekommen hatte, in deren Verlauf sich schnell eine lebensbedrohliche Situation einstellte.


18.03.2021

Zikomo hat wieder Gesellschaft:
Giraffen-Nachwuchs Maoli im Zoo Dortmund eingetroffen

Der Dortmunder Giraffenbulle Zikomo hat nun wieder Gesellschaft: Maoli, eine zwei Jahre alte Giraffe, ist gestern (Mittwoch) im Zoo Dortmund eingetroffen. Die junge Kuh kommt aus dem Zoo de La Flèche in Frankreich, wo sie am 13. Januar 2019 zur Welt kam.

08.03.2021

Der Zoo Dortmund öffnet am Mittwoch, 10. März 2021.

Der Zoo ist an allen Tagen von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Der Besuch des Zoos ist nur nach vorheriger Online-Reservierung auf den Internetseiten des Zoos (Dortmund-Zoo) möglich. Bei der Online-Reservierung erhalten die Besucher*innen einen QR-Code. Gegen Vorlage des Codes an der Zookasse ist der Erwerb einer Eintrittskarte möglich. System ist identisch mit dem System vom letzten Jahr*)

Für den Zoobesuch gilt: alle Tierhäuser und begehbaren Anlagen sind geschlossen.
Im Zoogelände gilt generelle Maskenpflicht (CoronaSchVO).
Desweiteren sind die üblichen Hygieneregeln (Abstand halten - Hände waschen - Mund-Nasenschutz tragen) zu befolgen.
Geöffnet ist nur der Haupteingang (Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund).

 

 

28.01.2021

Nützlinge mit Imageproblem

Krokodile teilten sich ihren Lebensraum bereits mit den Dinosauriern. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bevölkern die perfekten Jäger nahezu unverändert unseren Planeten - bis der Mensch auftauchte. Nun stehen die Nützlinge mit dem Imageproblem kurz vor dem Untergang, weswegen die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) das Krokodil zum „Zootier des Jahres 2021“ gekürt hat. Bei der diesjährigen Kampagne sollen mit den gesammelten Geldern vorrangig drei Projekte unterstützt werden, die sich um den Erhalt der Kuba-, Siam- und Philippinenkrokodile kümmern.

Die Menschen dringen bis heute immer weiter in den Lebensraum der Krokodile ein und töten sie, weil sie die Tiere als Gefahr für sich und ihre Haustiere ansehen. Ihr Fleisch und die Eier werden verzehrt, die Moschusdrüsen der Krokodile werden zur Parfümherstellung genutzt und weil Krokodile Fische fressen, gelten sie als darüber hinaus als Konkurrenten der Fischer.

Zusätzlich dezimiert der Lebensraumverlust, etwa durch den Bau von Dämmen, sowie die zunehmende Wasserverschmutzung die Krokodilbestände. An den Rand der Ausrottung brachte die Krokodile jedoch insbesondere die wachsende Nachfrage nach ihrer Haut, weil die Modeindustrie anfing, daraus Handtaschen, Schuhe, Koffer, Gürtel und andere Waren herzustellen.

Viele Krokodilarten gelten daher als gefährdet und sechs Arten werden von der Weltnaturschutzunion IUCN bereits als „von der Ausrottung bedroht“ eingestuft.



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