Zoo Dortmund – Investition in die Zukunft

07.09.2021

Zoo Dortmund soll zwei neue Trafostationen erhalten – Investition in die Zukunft

Der Zoo Dortmund wird noch attraktiver: Auf Basis des „Zukunftskonzepts Zoo 2023“ errichten die Sport- und Freizeitbetriebe derzeit verschiedene Neubauten für Tiere und Besucher*innen. Dazu gehören auch Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen, denn besonders im Norden des Geländes stammen die Strom-, Gas- und Wasserleitungen noch aus der Gründungszeit Ende der 1950er-Jahre. Damit der Neubau der neuen Robbenanlage zügig voran schreiten kann, wird der Rat der Stadt in seiner September-Sitzung über die Vergabe der Bauarbeiten für die nötige Strom-, Gas- und Wasserversorgung entscheiden. Der Verwaltungsvorstand gab eine entsprechende Entscheidungsvorlage heute in die politischen Gremien.

Während der Planungen für die neue Robbenanlage wurde festgestellt, dass die Stromleistung am bestehenden Trafo für die neu entstehende Robbenanlage nicht ausreicht. Die neuen, dreimal so großen Becken werden aufgrund der geltenden Haltungsrichtlinien mit Salzwasser befüllt und das Wasser durch umfangreiche Filteranlagen stündlich gefiltert. Das ermöglicht den Tieren optimale Wasserqualität und den Besucher*innen ungetrübte Einsicht in den neuen Unterwasserbereich.

Modell der künftigen Robbenanlage.

Für den erhöhten elektrischen Leistungsbedarf muss die Stromversorgung zum Teil erneuert werden: Neben einer neuen Mittelspannungshauptschaltanlage inkl. Transformator an der Verwaltung entsteht ein weiterer Transformator mit einer reduzierten Niederspannungshauptverteilung an der neuen Robbenanlage.

Die Trasse durchquert den Nordteil des Zoos, wodurch Erd- und Asphaltarbeiten notwendig werden. Diese Gelegenheit soll genutzt werden, um weitere bestehende und zukünftige Gebäude anzubinden und Gas- und Wasserleitungen zu verlegen:

• In der Station an der Robbenanlage wird ein zusätzlicher Niederspannungsabgang für das Regenwaldhaus reserviert. Ein weiterer optionaler Abgang ermöglicht die Erweiterung mit einer Kompaktstation zur Versorgung des geplanten Neubaus „Südamerikapavillon“ als Ersatz für das heutige Amazonashaus.
• Die neue Robbenanlage erhält auch Fernmelde- und informationstechnische Anlagen.
• An der Trasse werden zusätzliche Leerrohre für weitere Medien verlegt, u.a. eine Anbindung der Gasleitung und der Wasserleitung vom Regenwaldhaus zur neuen Robbenanlage.

Durch die Arbeiten kommt es zu Sperrungen und/oder Einschränkungen auf den Wegen sowie zu Abschaltungen der Spannungsversorgung für einzelne Bereiche oder Gebäude.

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