Zoo Dortmund gelingt erstmals Nachzucht eines Brillenkauzes

13.08.2020

Zoo Dortmund gelingt erstmals Nachzucht eines Brillenkauzes

Zuchterfolg im Zoo Dortmund: Dort wächst derzeit ein Brillenkauz heran, der am 1. Juni geschlüpft ist. Die junge Eule verbrachte die ersten Wochen ihres Lebens in einem Nistkasten, aus dem sie mittlerweile regelmäßig Ausflüge in den Innenbereich des Geheges unternimmt. Auf die Außenanlage hat die Jungeule sich bisher aber noch nicht gewagt, so dass sie für Besucher*innen des Zoos noch nicht zu sehen ist.

Junger Brillenkauz neben seiner Mutter (Bild: Marcel Stawinoga)

Die Brut und das Aufwachsen

Wie für ein Brillenkauz-Paar typisch brütete das Dortmunder Weibchen das Ei etwa 35 Tage lang allein aus, ehe das Küken die Schalen seines Eis durchbrach. Während der Brutphase und auch anschließend wurde die Mutter von ihrem Partner mit Nahrung versorgt, die sie nach dem Schlupf an ihren Nachwuchs weiterreichte. Auch außerhalb des Nistkastens versorgen die Eltern den jungen Brillenkauz nun noch einige Monate mit Nahrung – erst mit etwa einem Jahr wird er gänzlich auf eigenen Beinen stehen. Der heranwachsende Brillenkauz trägt ein nahezu komplett weißes Jugendkleid. Nur Gesicht und Flügel sind schwarz gefärbt. Erst in einem Alter von etwa zwei Jahren mausert die junge Eule voraussichtlich vollständig ins Erwachsenengefieder.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Wild lebende Brillenkäuze sind vom südlichen Mexiko über Mittelamerika und große Teile Südamerikas bis in den Norden Argentiniens verbreitet. Dort bewohnt die auffällig gefärbte Eule, die ihren Namen ihrer markanten Gesichtszeichnung verdankt, unterschiedliche Lebensräume wie tropischen Regenwald, aber auch offenes Gelände mit
Baumbewuchs und Plantagen. Im Zoo Dortmund bewohnen das Brillenkauz-Paar und sein Jungtier eine Voliere im Vogelpark.

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