Patenschaft für Rotes Riesenkänguru verlängert

20.02.2018
Birgitt Hackenberg überreicht die Urkunde an Dr. Johannes Borbach-Jaene

Stadt- und Landesbibliothek verlängert Patenschaft für Rotes Riesenkänguru im Zoo Dortmund

Das Känguru begleitet die Stadt- und Landesbibliothek schon seit Jahrzehnten. Als Maskottchen des Kinder- und Jugendbereichs begegnet es den Kindern überall. Auch ein lebendiges Tier aus dem Zoo Dortmunder gehört dazu. Nun haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt- und Landesbibliothek ihre Patenschaft für ein Rotes Riesenkänguru verlängert.

Die Roten Riesenkängurus tummeln sich im Zoo Dortmund auf einer eigenen Wiese. Mit einer Standhöhe von bis zu 1,80 m und einem Gewicht von bis zu 60 kg sind sie die größten und kräftigsten Beuteltiere überhaupt.

Bei der Futtersuche stützen sich die Kängurus auf ihre kurzen Vorderbeine (Bild: Dr. Wolf Malkusch)

Ihre zweibeinig-springende Fortbewegungsweise befähigt sie zu atemberaubenden Sprungleistungen und Geschwindigkeiten. Häufiger ist allerdings ein ruhiges vierbeiniges Laufen. Dabei stützen sie sich auf ihre relativ kurzen Vorderbeine und können so bequem auf Futtersuche gehen – ihre vorwiegende Tagesbeschäftigung. Besonders eindrucksvoll ist der kräftige muskulöse Schwanz der Riesenkängurus, der bei den mächtigen Sprüngen als Balancierstange oder beim Aufrechtstehen als drittes Standbein genutzt wird.

Auch nach 5 Monaten kehren die jungen Kängurus immer wie der in den Beutel zurück (Bild: Frauke Wichmann)

Wie alle Beuteltiere bringen die „Roten Riesen“ sehr unreife Jungtiere zur Welt. Diese gerade mal nur etwa ein Gramm leichten Jungtiere kriechen eigenständig vom Geburtskanal zu dem Beutel der Mutter, in dem sich die Milch spendenden Zitzen finden. Hier verbringt der Nachwuchs die ersten Lebensmonate. Nach etwa 4-5 Monaten verlassen die jungen Kängurus das erste Mal den Beutel, suchen diesen aber immer wieder auf, um Milch zu trinken oder sich gut geschützt von der Mutter herumtragen zu lassen.

Rote Riesenkängurus sind reine Pflanzenfresser. Sie besiedeln weite Gebiete des australischen Kontinents, bevorzugt Steppen und Buschland, die sie meist in kleinen Haremsgruppen grasend durchstreifen.

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