Nachwuchs bei den Chile-Flamingos

05.11.2018
Inzwischen sind bereits 4 Küken geschlüpft. (Bild: Wolf Malkusch)

Nachwuchs bei den Chile-Flamingos

Dank des verlängerten Sommers ist die Brutsaison der Chile-Flamingos (Phoenicopterus chilensis) im Dortmunder Zoo in vollem Gange. Drei Küken sind schon aus den Eiern geschlüpft, zehn weitere Eier sind noch unter den Flamingo-Eltern verborgen.

Die Besucherinnen und Besucher können die Chile-Flamingos sehr gut auf ihrer Flamingo-Insel inmitten des Teichs im Eingangsbereich bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten.
Flamingos bauen kein „herkömmliches“ Nest, sondern errichten ein kegelförmiges Nest aus Schlamm, das bis zu 40 cm hoch werden kann. Dann wird in eine 20 cm tiefe Kuhle ein Ei gelegt, welches von beiden Partnern ausgebrütet wird.

Flamingo-Küken sind nach dem Schlüpfen noch nicht rosa. (Bild: Wolf Malkusch)

Die Flamingo-Küken sind nach dem Schlüpfen nicht rosa wie ihre Eltern. Sie haben ein graues Daunengefieder, das sie schön warm hält.

Die rosa-Färbung der Flamingos ist auf die Aufnahme von Carotinoiden vor allem in planktonischen Algen zurückzuführen. Sie werden von den Tieren verstoffwechselt und lagern sich in dem Gefieder erwachsener Flamingos ein. Flamingo-Küken nehmen erst mit zirka zehn bis zwölf Wochen eigenständig Nahrung zu sich. Bis dahin wird der Nachwuchs von beiden Elternvögeln mit einer Kropfmilch gefüttert. Diese wird sowohl von der Mutter als auch dem Vater produziert und durch den Schnabel an das Küken weitergegeben.

Bei diesen Tieren ist die Bindung zwischen Eltern und Küken sehr groß: Flamingo-Eltern, die in großen Kolonien von bis zu mehreren tausend Vögeln brüten, können ihre Küken allein durch deren Ruf identifizieren.

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