Licht am Ende des Tunnels:

03.07.2018
Die Dortmunder Ibisse in der alten Ibis-Voliere

Licht am Ende des Tunnels:
Die neue begehbare Ibis-Voliere nähert sich der Fertigstellung

Ein Hinweis von Zoodirektor Dr. Brandstätter im Oktober 2011, dass die bestehende Ibis-Voliere wirklich erneuerungsbedürftig sei, wurde von unserem damaligen Vorstand als Start zum nächsten großen Zoofreunde-Projekt für unseren Zoo aufgegriffen.

Die Aussichtspodeste wurden von Mitarbeitern des Zoos errichtet.

Durch einen Wechsel im Vorstand der Zoofreunde wurde der endgültige Startschuss aber erst 2014 gegeben. Ein Entwurf von Zooinspektor Joachim Sill bildete die Grundlage weiterer Entwürfe durch den ausführenden Landschaftsarchitekten Hans-Werner Neitzel. Bereits in einem frühen Stadium der Planung wurde auch die Mitarbeit der Mitglieder einbezogen. Angefangen mit dem Ausräumen der bestehenden Voliere haben sich die Zoofreunde immer wieder sehr einsatzfreudig gezeigt.

Unvorhersehbare Altlasten im Boden der Voliere, sowie andere nicht erwartete Einflüsse führten immer wieder zu Verzögerungen bei der Fertigstellung. Die beiden Aussichtspodeste in der Voliere wurden von Mitarbeitern unseres Zoos errichtet, denen wir für ihren persönlichen und fachlichen Einsatz sehr dankbar sind.

In mehreren Einsätzen brachten die Zoofreunde Erde und Sand ein.

Zur Gestaltung des Außenbereiches haben sich viele Mitglieder unseres Vereins gemeldet, um die arbeitsintensiven Bodenbewegungen vorzunehmen. So wurden unerwünschtes Wildkraut und Steine beseitigt, Erdhügel begradigt und im weiteren Fortschritt wirklich viel Boden zur Gestaltung unserer Voliere mit intensiver Handarbeit eingebracht.

Als Dankeschön durften die Zoofreunde das junge Trampeltier begrüßen.

Den Abschluss unserer tätigen Mitarbeit bildete das Einbringen eines speziellen Sandes für unsere Vögel. Auch den helfenden Händen der Mitglieder der Zoofreunde sei an dieser Stelle recht herzlich für ihr Engagement gedankt. Ein besonderes Dankeschön erhielten die Helfer beim letzten Einbringen des Sandes und der Beseitigung der Wildkräuter. Sie durften als erste den zwei Tage zuvor geborenen Trampeltier-Nachwuchs aus nächster Nähe begutachten.

Der aktuelle Stand der Ibis-Voliere im Juli 2018.

Als abschließende Arbeiten steht nun die Bepflanzung der Anlage an. Auch einige kleine Änderungen am Netz sind noch notwendig. Danach können die Tiere eingebracht werden, die dann zwar schon zu sehen sein werden, aber noch einige Wochen Eingewöhnungszeit benötigen, bevor auch Besucher Zutritt zur Voliere haben werden.

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