Alpensteinhühner bereichern die Fasanerie

26.09.2018
Alpensteinhuhn-Pärchen (Bild: Marcel Stawinoga)

Neue Bewohner im Dortmunder Zoo: Alpensteinhühner bereichern die Fasanerie

Seit ein paar Tagen ist eine neue Tierart im Zoo Dortmund zu sehen: Ein Alpensteinhühner-Pärchen (Alectoris graeca) erweitert die Dortmunder Fasanerie um eine weitere Art. Die Tiere sind ab sofort in einer der Volieren der Fasanerie des Zoo Dortmund zu bewundern, gelegen gegenüber des Eingangs zum Regenwaldhaus „Rumah hutan“.

Anders als die Silber- und Goldfasane, die in den Nachbarvolieren untergebracht sind, gibt es bei den Alpensteinhühnern optisch keine Unterschiede in der Färbung zwischen den Geschlechtern. Dennoch stehen Alpensteinhühner mit ihren schwarz-weißen Streifen entlang der Seite, dem mattgrauen Gefieder und dem grell roten Schnabel ihren Verwandten in punkto Schönheit in nichts nach.

Alpensteinhühner sind in Italien und in den Alpen bis hin nach Griechenland verbreitet – an den Küstenufern ebenso wie in Höhen von bis zu 3000 Metern. Trotz ihres großen Verbreitungsgebiets nimmt die natürliche Population ab. Auf der Roten Liste bedrohter Arten ist das Alpensteinhuhn als potenziell gefährdet eingestuft.

Über die Wintermonate leben Alpensteinhühner meist in kleinen Gruppen. Wenn die Brutsaison im Februar beginnt, sucht sich jedes Paar ein eigenes Brutrevier, das dann gegen Konkurrenten verteidigt wird. Alpensteinhühner sind monogam – wie die Menschen gehen sie eine Ein-Ehe ein. Das Brüten übernehmen die Hennen, wobei der Hahn die Aufgabe übernimmt, das Brutrevier gegen Konkurrenten zu verteidigen oder vor Raubfeinden zu warnen. Falls die Henne ein zweites Gelege legt, übernimmt der Hahn das Brüten dann doch.

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