Welttag des Kleinen Pandas

17.09.2017

Kleiner (Roter) Panda auf dem Lieblingskletterbaum (Bild: Wolf Malkusch)

Welttag des Kleinen Panda und NRW-Partnerzoo-Tag

Der Kleine Panda (Ailurus fulgens), auch Roter Panda, Katzenbär, Bärenkatze, Feuerfuchs oder Goldhund genannt, ist im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas beheimatet und ernährt sich vorwiegend von Bambus. Seit 2008 wird der Kleine Panda auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion als „gefährdet“ (englisch vulnerable) geführt. Nach Schätzungen leben weniger als 10.000 erwachsene Exemplare in Freiheit.

Ailurus fulgens wird als einziger Vertreter der Familie der Ailuridae klassifiziert. Kleine Pandas sind etwa 120 cm lang, davon entfallen etwa 55 bis 60 cm auf den Schwanz. Ihr Stockmaß beträgt 28 cm. Männchen erreichen ein Gewicht von rund 4,5 bis 6 kg, Weibchen ca. 4 bis 4,5 kg. Sie werden durchschnittlich neun oder zehn, in Gefangenschaft auch bis maximal vierzehn Jahre alt.

Kleine Pandas geben selten Laute von sich. Um sich zu verständigen, zwitschern, quieken oder pfeifen sie. Kleine Pandas kommen in Nepal, Sikkim, im Norden von Bhutan und Indien, Myanmar bis nach China und Tibet vor. Sie bewohnen die Hänge des Himalaya auf einer Höhe von 1500 bis 4000 m. Die südliche Grenze ihrer Verbreitung liegt im Westen von Yunnan, die östliche im Westen von Sichuan. Sie sind in Mischwäldern mit dichtem Unterholz aus Bambusdickicht beheimatet.

Alle Jahreskarten-Inhaber und Vereinsmitglieder eines der 12 NRW-Partnerzoos haben am Partnerzoo-Tag freien Eintritt in allen 12 Partnerzoos.

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