Welt-Giraffen-Tag

24.06.2018

Giraffen im Zoo Dortmund (Bild Wolf Malkusch)

Kurz nach dem längsten Tag des Jahres feiert der Zoo Dortmund die längsten der Tiere der Welt: die Giraffen. Es wird Mitmachaktionen und spannende Informationen über die imposanten Langhälse geben.

Die Giraffe (Giraffa camelopardalis) ist ein Säugetier aus der Ordnung der Paarhufer und die einzige Art der Gattung Giraffa. Sie ist das höchste landlebende Tier der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) wird sie auch als Steppengiraffe bezeichnet. Giraffen sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas.

Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7. Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20. Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres Verbreitungsgebiets. Eine ungewöhnliche Ansiedlung von Giraffen fand 1976 im Calauit Game Preserve and Wildlife Sanctuary auf den Philippinen statt.

Das Wort Giraffe stammt aus dem Arabischen: zarāfa (‏زرافة‎) bedeutet „die Liebliche“. Die erste Giraffe in Europa ließ Julius Caesar 46 v. Chr. nach Rom bringen. Die Römer nannten die Giraffe camelopardalis, weil sie sich durch sie an eine Mischung aus Kamel und Leopard erinnert fühlten. Daher rührt auch der wissenschaftliche Name Giraffa camelopardalis. Zeitweise wurde sie auch im Deutschen Kamelopard oder Kamelparder genannt.

Eine Veranstaltung mit den Zoofreunden Dortmund e.V. , den Zoolotsen und den Tierpflegern des Zoo Dortmund. Der Weltgiraffentag ist eine Initiative der Giraffe Conservation Foundation.

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